
Liebe Freundin und lieber Freund der Ordnung,
Kennst du dieses Gefühl, wenn die letzten Wochen des Jahres plötzlich wie im Zeitraffer vorbeifliegen?
Plötzlich ist es Mitte Dezember, überall funkeln Weihnachtslichter, alle sind busy, um Geschenke zu kaufen und unerledigte Dinge vor Jahresfrist zu beenden…
Genau jetzt ist der perfekte Moment, um kurz anzuhalten. Nicht, um noch schnell alles perfekt zu machen, sondern um dir selbst Raum zu geben. Raum für den Rückblick auf das Jahr, für Sortierung, für kleine Aha-Momente.
Ich lade dich ein, gemeinsam mit mir auf 2025 zurückzublicken – und dein 2026 bewusst und geordnet vorzubereiten. Nicht mit Druck, sondern mit Leichtigkeit, Klarheit und einer ordentlichen Portion Selbstfürsorge.
Bevor wir irgendetwas neu planen oder neu ordnen, lohnt es sich, innezuhalten. Rückblick ist wie Aufräumen im Kopf und im Herzen, quasi eine kleine Inventur deiner Erfahrungen. Frag ich doch einmal, wie dein Jahr gelaufen ist und was du für Erfahrungen gemacht hast.
Vielleicht gab es Momente, in denen du über dich hinausgewachsen bist – beruflich, privat oder organisatorisch. Dinge, die erst schwer wirkten, sich aber im Nachhinein als kraftvolle Schritte herausgestellt haben?
Schreib dir einmal drei Situationen auf, die dich stolz machen. Keine falsche Bescheidenheit!
Jedes Jahr bringt auch Dinge mit, die wir lieber ziehen lassen dürfen. Verpflichtungen, die du „eigentlich“ gar nicht wolltest. Chaos-Ecken, die dich monatelang heimlich gestresst haben. Routinen, die dich eher ausbremsen als unterstützen. Menschen, die dich auslaugen.
Das Jahresende ist perfekt, um innerlich den Müllsack rauszutragen – liebevoll, aber klar.
Vielleicht war es ein Hobby, ein Mensch, ein Raum in deinem Zuhause, der sich plötzlich richtig stimmig angefühlt hat. Halte fest, was dich innerlich genährt hat. Was hat dir Kraft und Energie gegeben? Genau davon darf es im neuen Jahr mehr sein!
2025 ist fast vorüber und für dich ist es jetzt Zeit, dich zu sortieren – vieles darf zum neuen Jahr leichter werden.
Du musst nicht dein gesamtes Zuhause umdrehen. Aber du kannst dir einen Bereich aussuchen, der dir sofort Ruhe bringt, z.B. deine Handtasche oder Rucksack oder deinen Desktop auf dem Computer.
Kleine Schritte – große Wirkung. Du schaffst damit nicht nur Platz, sondern auch mentale Leichtigkeit. Und du setzt ein Zeichen: Ich sorge gut für mich. Ich kann das.
Ein guter Punkt, an dem du zum neuen Jahr weitermachen kannst.
Kennst du das? Diese To-dos, die seit Monaten irgendwo in Listen oder auch nur deinem Hinterkopf schweben? Buch zurückgeben, Termin vereinbaren, E-Mail beantworten, Gruschelecke aufräumen, Ablage machen, etwas reparieren, ein Bild rahmen und aufhängen…
Wähle drei davon und erledige sie. Jetzt. Das fühlt sich an wie innerliches Fensterputzen.
Wenn ein Jahr endet, beginnt immer auch etwas Neues. Die Kunst ist, nicht mit alten Mustern ins neue Jahr zu stolpern, sondern dir bewusst zu überlegen: Was möchte ich reinlassen? Und was nicht?
Das kann ein echter Raum sein – Wohnzimmer, Küche, Homeoffice, den du endlich zum Strahlen bringst. Oder auch ein emotionaler Raum wie Ruhe, Kreativität oder mehr Zeit für dich.
Frage dich: Was hätte mein 2026 besonders verdient? Und wie kann ich diese Dinge erreichen bzw. in mein Leben einbinden?
Ordnung sind nicht nur Regale, Körbe und Label. Ordnung ist auch ein Gefühl – und das entsteht durch kleine, liebevolle Rituale, die dir das Leben leichter machen. Hier ein paar Ideen:
Ein Jahr beginnt leichter, wenn wir es nicht mit altem Ballast beladen.
Das kann ein Gegenstand sein, ein alter Glaubenssatz, ein schlechtes Gewissen, eine Gewohnheit, die dir einfach nicht mehr dient oer ein Mensch, der dir einfach nicht guttut. Lass los.
Stelle dir die Fragen: Wie möchte ich mich 2026 fühlen? Und was ist dafür nötig?
Sprich es laut aus, oder schreibe es dir am besten auf. Ordnung entsteht nicht nur durch Ausmisten, sondern durch Auseinandersetzung und bewusste Ausrichtung. Je klarer du weißt, wohin du willst, desto leichter wird es, deine Räume und dein Leben danach auszurichten.
Du musst jetzt nicht noch alles perfekt machen. Du musst nichts aufholen und niemandem etwas beweisen. Nimm einen Gang raus. Bestimmt kannst du einige Dinge auch noch im Januar erledigen, oder im Februar. Du machst dir sicher selbst am meisten Stress!
Das Jahresende 2025 darf dein Moment der Reflexion sein – ein sanftes Ausatmen, ein Moment der Stille, ein liebevoller Blick zurück und eine klare, entspannte Vorbereitung für das, was 2026 für dich bereithält.
Erlaube dir, für dich zu sorgen. Erlaube dir, leichter zu werden.
Und erlaube dir, mit einem Gefühl von Ordnung, Selbstbestimmung und Freude ins neue Jahr zu starten.
Ich bin an deiner Seite – auch 2026. Lass uns gemeinsam Raum für das schaffen, was wirklich zählt.
Alles Gute für dich für das neue Jahr.
Dein Ordnungscoach von einzweiDinge,
