ein, zwei Blogartikel…

Frühjahrsputz: Der Beginn von Ordnung

Einzweidinge Ausgewähltes Blog-Bild

Lieber Freund und liebe Freundin der Ordnung,

Viele von uns verbinden den Frühjahrsputz einfach mit einer gründlichen Reinigung der Wohnung – aber das ist nur die halbe Miete!

Ich finde, dass der Frühjahrsputz eine tolle Gelegenheit ist, die Ordnung in deinem Zuhause auf das nächste Level zu heben. Denn Ordnung ist nicht nur ästhetisch schön, sondern wirkt sich auch positiv auf unser Wohlbefinden aus. Sie gibt dir mehr Raum im Äußeren und Inneren. Du kannst wieder durchatmen und merkst, wie der Platz in deinem Zuhause deine Stimmung hebt. Manchmal ist der Druck, den überflüssige Dinge auf uns ausüben, gar nicht so offensichtlich, bis man sie loslässt.

Wirklich rein (“pristine”, wie der Engländer sagt) wird dein Zuhause erst dann, wenn du auch ungenutzte und überflüssige Dinge (Engl.: “Clutter”!) loswirst. All die Sachen, die du seit Monaten, wenn nicht sogar Jahren, nicht mehr in der Hand hattest. Genau hier kommt das Ausmisten – oder netter: Aussortieren – ins Spiel.

Wenn du beim Frühjahrsputz überflüssige Dinge aussortierst, schaffst du Platz für Neues und wirst von unnötigem Ballast befreit. Das kann so einfach sein wie das Wegwerfen von Katalogen, die du nie durchgeblättert hast, oder das Spenden von Kleidung, die du nie getragen hast.

 

Praktische Tipps für Frühjahrsputz und Ausmisten

 

1. Schritt für Schritt vorgehen

Der Frühjahrsputz kann schnell überwältigend wirken, wenn man alles auf einmal erledigen möchte. Statt sich auf alles gleichzeitig zu stürzen, geh systematisch vor und nimm dir einen Raum oder eine Aufgabe (z.B. alle Fenster putzen) nach dem anderen vor. Du kannst dir sogar bestimmte Bereiche wie z.B. nur die Schränke oder die Küche vornehmen, um die Arbeit in kleinere Etappen zu unterteilen. Das sorgt für Klarheit und vermeidet, dass du den Überblick verlierst. Nimm dir auf jeden Fall genug Zeit für den Putz.

 

2. Nicht nur putzen – auch aussortieren

Der Frühjahrsputz ist die perfekte Gelegenheit, nicht nur Staub zu wischen, sondern auch Platz zu schaffen. Wenn du durch die Räume gehst, frage dich bei jedem Teil:
„Benutze ich das wirklich noch?“ “Gefällt mir das noch?” “Passt das noch zu mir?”
Ob es sich um Kleidung handelt, die du seit Monaten nicht mehr getragen hast, oder um alte Dekoration, die du eigentlich nicht magst – durch das Aussortieren dieser Dinge kannst du nicht nur mehr Platz gewinnen, sondern auch die „Luft“ im Raum verbessern. Zu viel Kram macht Räume oft kleiner, ungemütlicher und stickiger.

 

3. Kategorisieren

Wenn du beginnst, Dinge auszusortieren, ist es hilfreich, alles in drei Kategorien zu unterteilen: „Behalten“, „Spenden“ und „Wegwerfen“. Indem du diese einfache Kategorisierung vornimmst, behältst du die Kontrolle über den Prozess. Dinge, die du nicht mehr brauchst, aber die noch in gutem Zustand sind, können gespendet werden. Dinge, die kaputt oder völlig abgenutzt sind, können getrost in den Müll wandern.
Dabei ist es wichtig, dass du die aussortierten Gegenstände zeitnah aus der Wohnung entfernst, sie entsorgst oder zu einer Spendenstelle in der Nähe bringst.

 

4. Reinigen nicht vergessen

Eine der größten Vorteile des Frühjahrsputzes ist, dass du bei der Gelegenheit richtig tief in die Reinigung eintauchen kannst. Wische nicht nur die Oberflächen ab, sondern auch die hintersten Ecken und Bereiche, die du normalerweise nicht so oft anfasst – z.B. hinter den Möbeln oder in den Regalen, Schubladen und Schränken. Eine gründliche Reinigung befreit nicht nur dein Zuhause von Staub und Verunreinigung, sondern sorgt auch für ein frischeres und angenehmes Raumklima.

 

5. Mit der Kleidung anfangen

Einer der häufigsten Orte, an denen sich ungenutzte Dinge ansammeln, ist der Kleiderschrank. Wir bewahren oft Kleidung auf, die wir nie tragen, weil sie uns nicht mehr passt oder wir sie einfach nicht mögen. Eine regelmäßige „Kleider-Sortier-Aktion“ ist ein guter Einstieg für den Frühjahrsputz. Nehme dir vor, mindestens zwei Mal im Jahr auszumisten: Wenn du ein Kleidungsstück seit zwölf Monaten nicht getragen hast, solltest du es, je nach Zustand, entweder verkaufen, spenden oder wegwerfen. Ausgenommen ist hier natürlich Kleidung für besondere Anlässe wie Hochzeiten oder Beerdigungen oder Jobinterviews, die man für den Fall der Fälle im Schrank hat.

 

6. Digitale Aufräumaktion

Frühjahrsputz bedeutet nicht nur, dein Zuhause zu reinigen und zu entrümpeln, sondern auch deine digitalen Räume. Deine E-Mail-Postfächer, Fotos, Dokumente und alten Dateien auf dem Computer brauchen ebenfalls einen Frühjahrsputz. Lösche unnötige Mails, sortiere Fotos und lege eine klare Struktur für alle und besonders die wichtigen Dokumente an. Ein aufgeräumtes digitales Umfeld trägt genauso zu einer klaren und geordneten Atmosphäre bei wie ein sauberer Schreibtisch.

 

7. Wiederkehrende Routinen etablieren

Um das ganze Jahr über Ordnung zu halten, solltest du dich nicht allein auf den jährlichen Frühjahrsputz verlassen.
Baue kleine Aufräumroutinen in deinen Alltag ein. Wenn du beispielsweise jeden Tag 10 Minuten oder einmal in der Woche eine halbe Stunde investierst, um deine Wohnung grob aufzuräumen, wird der nächste große Frühjahrsputz gar nicht mehr so (zeit)intensiv.
Auch das regelmäßige Aussortieren – sei es von Kleidung, Papieren, alten Elektrogeräten oder Krimskrams – hilft, deine Wohnung dauerhaft ordentlich zu halten.

 

Bonus:

Um eine ordentliche, gut strukturierte Wohnung zu haben, die optisch ruhig wirkt und in der du alles findest, was du im Alltag brauchst, benötigst du eine sogenannte “Grundordnung”. Das bedeutet, alle deine Gegenstände haben einen designierten Platz, ein eigenes Zuhause sozusagen. Nach Gebrauch der Gegenstände wandern diese immer zurück an “ihren Platz”. Durch dieses System, gepaart mit ein paar einfachen Aufräum-Routinen kann bei dir gar kein Chaos mehr entstehen!

 

Fazit: Frühjahrsputz als Schlüssel zu mehr Lebensqualität

Frühjahrsputz ist mehr als nur ein aufwendiges Staubwischen. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, den Frühling mit einem Gefühl der Erneuerung und Klarheit zu begrüßen.

Wenn du dabei auch noch ausmistest, wirst du merken, wie sich nicht nur dein Zuhause verändert, sondern auch deine innere Ordnung. Du wirst mehr Platz, mehr Ruhe und weniger Stress haben.

Also, warum nicht heute noch mit deinem Frühjahrsputz beginnen?
Du wirst erstaunt sein, wie erfrischend es ist, Altes loszulassen und Platz für Neues zu schaffen.

 

Viel Freude und Erfolg beim Wischen, Wienern, Waschen und Sortieren!

Und wie immer, wenn du Hilfe benötigst, dann melde dich gern bei mir. 

Dein Ordnungscoach in Berlin,

Jasmin - Dein Ordnungscoach in Berlin

schreib mir