
Liebe Freundin der Ordnung,
Vielleicht denkst du beim Thema Ordnung sofort an riesige Aufräumaktionen, perfekt organisierte Schubladen mit zig Boxen oder Wohnungen, die aussehen wie aus einem Einrichtungsmagazin oder bei Instagram.
Aber genau darum geht es im Alltag meistens gar nicht.
Denn Perfektion hält selten lange. Vor allem nicht in einem Leben mit Kindern, Arbeit, Terminen und einem dauerhaft vollen Kopf. Viel wichtiger ist eine Ordnung, die tatsächlich zu deinem Alltag passt und dich entlastet, statt zusätzlichen Druck zu erzeugen.
Genau dafür braucht es oft gar keine radikale Komplettveränderung, sondern kleine, realistische Schritte und die richtigen Routinen.
Fühlt sich dein Zuhause vielleicht so voll und chaotisch an, dass du gar nicht mehr weißt, wo du anfangen sollst? Dann hilft es meistens nicht, immer nur zwischendurch schnell irgendwo aufzuräumen.
Denn wenn insgesamt keine funktionierende Grundordnung vorhanden ist, wird das Chaos nur verräumt und du kommst nicht aus dem Gefühl des Hinterherrennens heraus.
Wirklich hilfreich ist dann eher, dir bewusst regelmäßige und koordinierte Aufräumzeiten zu schaffen. Nicht als stundenlangen Gewaltakt, sondern als klaren Prozess: Bereich für Bereich, Schritt für Schritt.
Dadurch entsteht nach und nach wieder mehr Übersicht. Dinge bekommen feste Plätze, Überfüllung wird reduziert und das Zuhause wird insgesamt ruhiger.
Genau das wirst du auch mental spüren.
Denn je weniger sichtbares Chaos permanent Aufmerksamkeit fordert, desto weniger läuft der Kopf im Hintergrund dauerhaft mit.
Aber mach dir klar, die Unordnung ist nicht von heute auf morgen entstanden – daher wird es auch einige Zeit dauern, diese wieder aufzulösen. Es sei denn, du hast den Luxus, dir ein paar Wochen am Stück frei zu nehmen, und das Projekt komplett am Stück durchzuziehen 😉
Das wird in den allermeisten Fällen nicht so sein. Daher, nimm dir selbst den Druck, dass alles sofort passieren muss. Das ist einfach nicht realistisch.
Fast noch wichtiger als einmaliges Aufräumen sind allerdings funktionierende Strukturen und Routinen.
Denn viele Dinge im Haushalt werden nicht deshalb so anstrengend, weil sie besonders schwierig wären – sondern weil ständig neu darüber nachgedacht werden muss.
Wenn für solche Dinge feste Abläufe existieren, entsteht automatisch mehr Ruhe. Dein Gehirn muss weniger organisieren und improvisieren und kann quasi im Autopilot fahren.
Oft reichen schon kleine Veränderungen:
Das Entscheidende ist, die Routinen zu etablieren, die wirklich für dich funktionieren und dich langfristig entlasten.
Was beim Thema Mental Load oft vergessen wird: Du kannst nicht dauerhaft nur funktionieren.
Viele Frauen versuchen, irgendwie alles unterzubringen, kümmern sich um den Alltag, organisieren für alle mit – und merken irgendwann, dass sie selbst kaum noch irgendwo vorkommen.
Gerade deshalb sind kleine „Selfcare-Inseln“ im Alltag so wichtig.
Nicht als weiterer Punkt auf der To-do-Liste und auch nicht im Sinne von „perfekter Selbstoptimierung“. Sondern als kleine bewusste Momente, in denen dein Nervensystem kurz runterfahren kann.
You name it.
Einfach kurz durchatmen, abschalten, ohne gleichzeitig etwas organisieren zu müssen.
Das klingt klein – macht aber einen enormen Unterschied.
Denn mentale Entlastung entsteht nicht nur durch weniger Chaos im Außen. Sondern auch dadurch, dass du selbst zwischendurch wieder auftanken kannst.
Am Ende geht es beim Thema Ordnung nicht darum, alles jederzeit perfekt im Griff zu haben. Sondern darum, dir deinen Alltag leichter zu machen.
Mit einem Zuhause, das weniger Energie zieht.
Mit Routinen, die dich entlasten statt einengen.
Und mit kleinen Schritten, die langfristig wirklich etwas verändern können.
Dieses Thema ist für uns alle – vor allem für Frauen – vor allem für Mütter – in der heutigen Zeit immer präsenter geworden. Und es ist immer wichtiger, uns bewusst damit auseinander zu setzen, uns selbst nicht zu verlieren, uns Mechanismen zur Unterstützung zu suchen.
Genau dazu entwickle ich gerade einen Kurs: Raus aus dem Nie-fertig-Gefühl
Dieser hilft Menschen, vor allem very busy Moms, dabei, sich wieder wohl zuhause zu fühlen und ruhiger und gelassener im Kopf.
Wenn du bis hierhin gelesen hast, sind Mental Load und Chaos daheim wahrscheinlich deine Themen. Dann schau doch einmal in meinem Angebot für mein Webinar vorbei. Vielleicht ist das ja der Start für dich zu einem leichteren Leben daheim.
Dein Ordnungscoach von einzweiDinge,
